Art Dèco und Funktionalismus - Angewandte Kunst zwischen den Weltkriegen

Das Museum lädt ein in die kulturell wohl anregendste und aufregendste Epoche des vergangenen Jahrhunderts, deren Bedeutung bis weit in unsere Gegenwart reicht. In den originalen Historismus-Räumen der 1. Etage wird die beeindruckende lebendige Dauerausstellung „Art Déco und Funktionalismus – Angewandte Kunst zwischen den Weltkriegen“ präsentiert. In den 1920 und 1930er Jahren vollzogen sich zwischen den Polen des dekorativ orientierten Art deco und dem Funktionalismus, dessen Ästhetik in der Verbindung optimaler Gebrauchswerte unter Industriebedingungen bestand, große Veränderungen innerhalb der Angewandten Kunst, die bis unsere Gegenwart wirken.

Zu sehen sind Exponate des deutsches und internationales  Art Déco  aus Keramik, Porzellan u.a. von Paul Scheurich, aus Glas, Metallarbeiten, Schmuck, Mode, Accessoires, Verpackungen, Möbel von Bruno Paul und Jaques Ruhlmann, Arbeiten von Bauhauskünstlern wie Otto Lindig (1895-1966), Theodor Bogler, Gerhard Marcks, Hajo Rose oder des Architekten und Designers Thilo Schoder, der parallel zum Bauhaus in Gera wirkte.